menu
Walk Golf - Banner
WalkGolf  -  Schäfte  und  "Late Release"
Filament-Wound-Super-AT-Graphit Schäfte

Mit extrem niedrigen Torquewerten von 2,5 bei Eisen und 3,0 bei Hölzern ist er dennoch ein Leichtgewicht  unter den Graphitschäften. Durch seine arm- und gelenkschonenden Flexeigenschaften vermittelt er ein vollendetes Ballgefühl bei optimaler Energieumsetzung.


Was ist der Unterschied zwischen Filament-Wound-Graphit- und herkömmlichen Graphit-Schäften ?
Warum sind Filament-Wound-Graphit-Schäfte besser als herkömmliche Graphitschäfte ?
Auch wenn beide Schaftarten aus dem gleichen Grundmaterialien hergestellt werden, gibt es in der Herstellung fundamentale Unterschiede, durch welche der WalkGolf Filament-Wound-Schaft dem normalen Graphitschaft weit überlegen ist. Bei den WalkGolf Filament-Wound-Schäften wurde die Faserlänge, Fasersymmetrie, Gleichmäßigkeit der Wandstärke und Gleichmäßgkeit der Faserlagen auf das maximal Mögliche optimiert. Die nachstehende Gegenüberstellung kann dies eindrucksvoll verdeutlichen:



WalkGolf Filament-Wound-Graphit-Schaft Herkömmlicher Graphit-Schaft

Faserlänge
Die Faserlänge reicht über 95 % der Gesamtschaftlänge von Butt bis Tip. Dadurch bedeutend verbesserter Energietransfer vom Griff zur Schaftspitze. Die Energie, welche am Griff entfaltet wird kommt fast ohne innere Reibungsverluste an der Schaftspitze an. Die Faserlänge erreicht nur 30% bis 40% der Schäftlänge. Hierdurch Energieverlust durch zusätzliche Reibung an den Faserverbindungen (Faser-Epoxy-Faser) innerhalb des Schaftes.

Fasersymetrie
Die Einzel-Fasern werden über eine rotierende Spindel aufgebracht, welche besonders exakt auf die Schaftachse ausgerichtet ist. Hierdurch werden die Fasern symmetrisch ausgerichtet. Die Fasern werden in Lagen über einen sich verjüngende Spindel aufgebracht. Dadurch ergeben sich wechselnde, nicht symmetrische Faserausrichtungen.

Faserlagen
Die verschiedenen Faserlagen werden mit CNC gesteuerten Maschinen aufgebracht. Dies ermöglicht besonders gleichmäßige Faserlagen. Die Faserlagen werden manuell aufgebracht wodurch die Faserlagen sehr ungleichmäßig ausfallen können.

Wandstärke
Gleichmäßige Wandstärke über die gesamte Schäftlänge. Nahtlos, keine Lücken, keine Überlappungen. Hierdurch einheitliche Biegeflexibilität im gesamten 360 Grad Bereich. Die erwünschte Wandstärke kann nur an den beiden Enden (Butt und Tip) zur Genüge erreicht werden. Im gesamten Zwischenbereich können Lücken und Überlappungen vorkommen welche zu unterschiedlichen Wandstärken führen.

FLO und Spine
Sehr stabile, gerade Schwingungsebene mit kaum ausgeprägtem "Spine". (siehe Erklärung unten) Instabile, elliptische Schwingungsebene mit mehr oder weniger ausgeprägten "Spine". (siehe Erklärung unten)
Durch die uniforme Wandstärke haben die WalkGolf Filament-Wound-Graphit-Schäfte eine gleichmäßige und stabile Biegeflexibilität bei Drehung um 360 Grad um die Längsachse. Dies kann bei herkömmlichen Graphitschäften nie erreicht werden. (Siehe Bild 1) Alle Schlägerschäfte im Set sind in ihren Biegeeigenschaften nahezu identisch. Desweiteren erreichen die WalkGolf Filament-Wound Schäfte eine bedeutend bessere Schwingungsdynamik, welches die in Bild 2.2 gezeigte einheitliche Schwingungsebene (FLO) eindrucksvoll verdeutlicht. Herkömmliche Graphitschäfte beschreiben eine eher ellipsenförmige Kurve (Bild 2.3) welches in Flattern und entsprechender Ungenauigkeit resultiert.
   
FLO1
FLO2
Lieferbare Flexe für x-filament-wound Grafitschaft x-fw 43-68 (41-65) :  L, A, R, S

Zusätzlich bieten wir die x-filament-wound Grafitschäfte auch als Profil-Schäfte mit Magic-Technologie an.
Hierbei wird die Performance der ohnehin bereits sehr akkuraten Schwingungsdynamik nochmals durch unsere Magic-Technolgie verbessert. Mehr hierzu unter Magic-Technologie und FLO und Spine.

Lieferbare Flexe für Profil-BlackMagic x-filamenten-wound Grafitschaft  BMS 43-88 (41-85):  L, A, R, S


Stahlschäfte

Unsere Stahlschäfte sind in einer Vielfalt an Gewichtsklassen und Flexvarianten lieferbar:

TourLauncher TL43-115 (41-110) - ungesteppt - leichte Gewichtsklasse, Flex: A, A/R, R

TourLauncher TL45-135 (41-120) - ungesteppt - leichte/mittlere Gewichtsklasse, Flex: R, R/S, S
TourLauncher TL41-125 (41-125) - ungesteppt - mittlere Gewichtsklasse, Flex: R, R/S, S 
TourLauncher TL45-155 (41-135) - ungesteppt - hohe Gewichtsklasse, Flex: R, R/S, S

HighLauncher HL41-100 (41-100) - gesteppt -    leichte Gewichtsklasse, Flex: A, A/R, R
HighLauncher HL45-155 (41-135) - gesteppt -    hohe Gewichtsklasse, Flex: R, R/S, S


Die unterschiedlichen Schaftgewichtsklassen spiegeln sich auch im Gesamt-MOI des Golfschlägers wieder. In Verbindung mit unseren verschiedenen MOI-Klassen der Schlägerköpfe ergeben sich vielseitige Kombinationsmöglichkeiten um für die jeweilige Physis des Golfers das passende Schläger-Gesamt-MOI zu fitten.
Da Stahlschäfte grundsätzlich über eine Schweißnaht verfügen empfehlen wir dringend diese nach unserer Magic-Technolgie bauen zu lassen. Mehr hierzu unter Magic-Technologie und FLO und Spine.



BlackMagic SOUL Graphitschaft   BMS 43-88 (41-85)

Mit diesem Graphitschaft haben wir eine Schafttechnologie entwickelt, welche die Lücke zwischen Graphit- und Stahlschaft eindrucksvoll schließt.

Technischer Hintergrund:
Für manche Golfer ist das MOI eines leichten Graphitschaftes zu niedrig, das MOI eines normalen Stahlschaftes aber zu hoch. Für diese Golfer haben wir unsere leichten Stahlschäfte             TourLauncher 43-115 bzw. HighLauncher 41-100 im Programm. Diese leichten Stahlschäfte kommen aber konstruktionsbedingt - ab einer  gewissen Schwunggeschwindigkeit - an ihre physikalischen Grenzen.

Mit unserem BlackMagic SOUL Graphitschaft geben wir dem Golfer einen Graphitschaft mit dem MOI eines leichten Stahlschaftes in die Hand, der unabhängig von den lieferbaren Flex-Varianten L, A, R, S  wie ein leichter Stahlschaft aber mit vollem Graphitfeeling  gespielt werden kann.



"Late Release" System

Das "Late Release" ist eines der Geheimnisse der weiten Schläge der Pros. Hierbei wird beim Vorschwung die Spannung der abgewinkelten Handgelenke bis kurz vor dem Treffmoment gehalten und dann erst entwinkelt, um für den Schlägerkopf noch eine zusätzlichen Beschleunigung zu erreichen. Zugegeben, diese Technik bedarf einiger Übung, aber Sie kann durchaus auch vom "Normalgolfer" erreicht werden.
Mit unserem "Late Release" System geben wir dem Golfer eine schlägertechnische Unterstützung, die Spannung in den Handgelenken beim Abschwung länger zu halten. Das "Late Release" System produziert nicht automatisch den late release, kann aber sehr förderlich sein, wenn man dieses spielerische "highlight" erreichen möchte.

Je nach gewählter Schaft/Schlägerkopf-Kombination verändert sich durch das "Late Release" System auch das Trägheitsmoment des gesamten Schlägers von nahezu unerkennbar bis spürbar. In unserem Fitting-Center können Golfschläger mit den unterschiedlichsten Schaft/Schlägerkopf-Kombinationen und MOIs mit und ohne "Late Release" System ausgiebig gegeneinander getestet werden.



Vakuum-Vergütungsofen