MOI - mal nicht technisch gesehen.

Oder, das Geheimnis des Muskelgedächtnisses.

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Das Hauptproblem der allgemein üblichen Schwunggewichtseisen ist, dass sich das Muskelgedächtnis des Körpers immer wieder an unterschiedliche  Schwungkräfte erinnern und diese abrufen soll.

Ein Tennisspieler hat es da viel einfacher, denn bei ihm kann sich das MOI des Schlägers viel leichter und tiefer in das unterbewusste Muskelgedächtnis einprägen, denn es muss sich nur ein MOI merken.

So wurde auch das Lieblingseisen des Golfers dadurch zum Favoriten, dass sich das MOI dieses Schlägers durch vieles Üben mit dem selben Schläger recht tief in das Muskelgedächtnis eingeprägt hat und leicht wieder abrufbar ist. Es bräuchte auch nicht alleine das Eisen 7 sein, denn auch ein Eisen 6 oder 8 kann sich für viele Golfer sehr angenehm anfühlen und sich, mit etwas Übung, in das Muskelgedächtnis einzuprägen. Wenn aber das MOI in einem Satz, durch zu viele unterschiedlich zu schwingende Schläger, aus dem Ruder läuft, hat der Körper nicht die Möglichkeit eine bestimmte Kraft im Muskelgedächtnis  abzulegen. Ein wiederholbarer Schwung bleibt für alle Eisen - mit Ausnahme der wenigen "Eingeprägten" - auf der Strecke.

An diesem Punkt möchte ich auch versuchen die öfter auftretende Frage zu beantworten, ob Spitzengolfer Eisen mit gleichem MOI spielen ?

Wenn Sie einen Spitzengolfer sehen, welcher mit allen Eisen einen „kraftgleichen“ Schwung ausführt, müssten es - physikalisch gesehen - moi-harmonised (moi-matched) Eisen sein. Die Fähigkeiten unterschiedliche Kräfte für alle Eisen eines vollen Schwunggewichtsatzzes abrufen zu können ist m.E. auf nur wenige Golfer beschränkt.

Damit Golfen auch dem Amateur nachhaltige Freude bringt, sollte er es seinem Muskelgedächtnis und auch sich selbst leichter machen.  Das tiefe Verankern einer einzigen Schwungkraft im Muskelgedächtnis ist mit moi-harmonised Eisen relativ leicht möglich.  Für alle Eisen muss, für den vollen Schwung, nur noch eine einzige Schwungkraft abgerufen werden. Zugegeben, am Anfang kann der Eine oder Andere noch ein Problem mit dem Abruf haben, denn es sind noch zu viele kleine "Kraft-Schubladen" im Muskelgedächtnis offen. Am meisten wird in der „Lieblingsschublade“ zu finden sein. Darum ist es wohl am Besten  alle anderen Schubladen zu leeren und endgültig zu schließen. Sie werden bald merken, dass Sie Ihre „Lieblingsschublade“ schnell öffnen und den Inhalt leicht abrufen können.

Noch ein paar Worte zum Driver. Der Driver hat die Eigenheit dem Golfer ganz besondere Kräfte entlocken zu wollen. Manche verzweifeln daran und andere üben bis zum „Umfallen“, womit wir wieder beim Muskelgedächtnis wären. Wieviel unterschiedliche Kräfte der einzelne Golfer problemlos abrufen kann ist wahrscheinlich noch nicht erforscht worden, aber allzu viele sind es wohl nicht, denn sonst würde der normale Schwunggewicht-Eisensatz meist nicht schon bei Eisen 6 oder 5 aufhören. Zwei oder drei dürften aber schon möglich sein, vorausgesetzt sie orientieren sich am Machbaren für den Golfer. Um das Machbare für sich persönlich herauszufinden, müssten Sie möglichst viele Driver mit unterschiedlichen MOIs testen. Meist gibt es aber nur Loft- und Schaftvarianten, aber keine MOI-Differenzierung.  WalkGolf hat nicht nur viele Loft- und Schaftmöglichkeiten, sondern auch eine große Auswahl an MOI-Varianten zur Verfügung, um Ihr persönliches Optimum herausfinden zu können. Neustes highlight ist unser IC-400-HSS „moi-Volution“ Driver,  bei welchem das MOI, ein Leben lang, auf die Bedürfnisse des Golfers eingestellt werden kann.